Woodsia

Aus Online-Flora von Österreich
Wechseln zu: Navigation, Suche

Woodsia — Wimperfarn

Bearbeitet von Walter Gutermann & Elvira Hörandl


Achtung.png Diese Seite befindet sich erst im Aufbau!


Etymologie: Woodsia: nach Joseph WOODS (1776–1864), englischer Architekt u. Amateur-Botaniker. — Wimperfarn: wegen des gefransten Schleiers.


Rhizom schräg aufsteigend od. kurz kriechend, dicht mit Spreuschuppen u. den Resten alter BStiele bedeckt; BStiel dünn, zumindest an der Basis dunkel, bei einigen Arten unterhalb [od. oberhalb] der Mitte eine quer-ringförmige Abgliederungsstelle; sporangientragende u. veg. LaubB gleichgestaltet, in Rosetten stehend; Spreite einfach [od. mehrfach] gefiedert, gewöhnlich mit schmalen, oft haarförmigen Spreuschuppen u. ein- bis wenigzelligen Drüsenhaaren besetzt; Hauptfiedern ganzrandig bis fiederschnittig [od. gefiedert]; Blattnerven frei endend, am Ende oft verdickt u. oberseits weißliche Hydathoden bildend; Sori rund; Schleier in haarförmige Fransen geteilt (Abb. 1) [od. ungeteilt u. krugförmig]; Sporen ellipsoidisch-kugelig; Perispor gefurcht od. stachelig-warzig, slt leicht geflügelt. — x = 33, 38, 39, 41 — ca. 35 Arten, Holarktis, S-Afr. u. trop. Am.; in Eur. 4 Arten — meist Felsbewohner.


Schlüssel der Arten

1 Blattstiel oberwärts bleich-grünlich bis strohfarben, wie die Blattspindel u. Blatt-Unterseite meist ohne Spreuschuppen; Spreite zart, durchscheinend.
Blätter 2,5–12(–15) cm lg; Spreite im Umriss länglich-lanz., gelblichgrün; längste Fiedern 4–10 mm lg u. 2,5–8 mm br, im Umriss schief eiförmig, mit beiderseits 2–7 gekerbten (bis gelappten) Abschnitten; unterste Fiedern eiförmig-rundlich, meist mit ± keilförmigen, vorn gekerbten Fiederabschnitten; Nervenenden kaum verdickt; Sporen (30–)39–45(–51) µm lg.
W. pulchella
 
Blattstiel oberwärts rötlich-braun, wie die Blattspindel u. Blatt-Unterseite mit lanz. u. haarförmigen Spreuschuppen besetzt; Spreite ± derb, nicht durchscheinend.
2


2 Blattspindel u. Blatt-Unterseite dicht mit 2–3 mm lg Spreuschuppen besetzt; längste Fieder ca. 1½–2× so lg wie br, mit beiderseits 4–9 ± gekerbten (slt fiederspaltigen) Abschnitten; Spreite dunkel- bis bräunlich-grün.
Blätter (4–)10–20(–30) cm lg; Spreite im Umriss lanz. bis länglich-lanz.; längste Fiedern 6–23 mm lg u. 4–11 mm br; Nervenenden deutlich verdickt; Sporen (30–)36–45(–49) µm lg.
W. ilvensis
 
Blattspindel u. Blatt-Unterseite zerstreut mit 1–2 mm lg Spreuschuppen bestzt; längste Fieder ca. 1–1½× so lg wie br, mit beiderseits 1–3(–4) fast ganzrandigen Abschnitten; Spreite blass- bis gelblich-grün.
Blätter 2–15(–20) cm lg; Spreite im Umriss lineal-länglich bis länglich-lanz.; längste Fiedern 3–13 mm lg u. 2–9 mm br; Nervenenden teilweise verdickt; Sporen (30–)39–45(–51) µm lg.
W. alpina



Woodsia
Woodsia.jpg
Systematik
Familie: Woodsiaceae

Nomenklatur & Synonymie

Abbildungen:
Abb. 1
Abb. 2







Meine Werkzeuge