Santalaceae

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Santalaceae — Sandelholzgewächse

Bearbeitet von Walter Gutermann & Manfred A. Fischer


Etymologie: Nominatgattung: Santalum (trop., u. a. mit dem Indischen Sandelholzbaum)


Stauden, [Sträucher od. Bäume]; meist Halbparasiten [slt Vollparasiten] mit birnenförmigen Saugnäpfen (= Haustorien) an den Wurzeln; LaubB gegenständig od. slt. wechselständig [manchmal reduziert, dann Rutensträucher], ungeteilt, meist ganzrandig, oft ledrig od. fleischig [slt zu Stacheln umgewandelt]; NebenB fehlend; Blü einzeln od. in end- od. achselständigen Thyrsen od. Trauben, DeckB meist vorhanden; Perigon einfach (vermutlich den KronB entsprechend, d. h. KelchB fehlend), (3-)4-5(-8)-zählig, am Grund mit dem BlüAchsenbecher verwachsen; StaubB vor den PerigonB stehend, mit diesen entweder nur an der Basis od. ganz verwachsen; FrB (2)-3(-5), verwachsen; Frkn halbunterständig od. unterständig, ungefächert; Griffel 1; Samenanlage nackt (= ohne Integumente), daher Samen ohne Samenschale; 1-samige Nüsse od. Steinfrüchte. — x = 5, 6, 7, 12, 13 — 34 Gattungen mit 540 Arten, subkosmopolitisch, bes. trop. bis trocken-warm-temperat; in Eur. 3 Gattungen mit 28 Arten — Der & Nickrent (2008).


Taxon. Anm.: Die Familie ist in der hier vertretenen Fassung paraphyletisch, weil die zum selben Clade gehörenden Viscaceae nicht miteingeschlossen werden.


In Österreich nur 1 Gattung: → Thesium


Santalaceae
Santalaceae.jpg
Systematik
Abteilung: Spermatophyta
Unterabteilung: Angiospermae
Klasse: Rosopsida
Unterklasse: Caryophyllidae
Überordnung: Santalanae
Ordnung: Santalales

Nomenklatur & Synonymie







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