Matteuccia

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Matteuccia — Straußenfarn

Bearbeitet von Franz Starlinger


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Etymologie: Matteuccia: nach Carlo MATTEUCCI (1811–1868), italienischer Gelehrter (Physiologe u. Elektrophysiker) u. Politiker. — Straußenfarn: Übersetzung des Gattungssynonyms u. Artepithetons Struthiopteris.


Rhizom aufrecht (bei älteren Exemplaren ein kurzer Stamm ausgebildet), an der Spitze mit zahlreichen, membranösen, ganzrandigen Spreuschuppen; sporangientragende u. veg. Blätter gemeinsam in dichten, trichterförmigen Rosetten stehend (sporangientragende Blätter zu wenigen in der Mitte der Rosetten); Blattstiel kurz, oberwärts geflügelt, am Grund dunkelfarbig u. locker spreuschuppig, wie die BSpindel oberseits gefurcht; Spreite einfach gefiedert, die der veg. LaubB mit fiederspaltigen bis fiederschnittigen, flachrandigen, zur Basis hin kleiner werdenden Fiedern; Blattnerven nahe dem Fiederrand frei endend; Spreite der sporangientragenden LaubB braun, nur anfangs grünlich; Sori in 2 Reihen angeordnet, zuletzt zusammenfließend; Schleier unregelmäßig zerschlitzt, sich gegen den Fiederrand hin öffnend [od. rudimentär]; Sporen ellipsoidisch bis kugelig; Perispor mit wenigen, großen Falten u. kleinen Kämmen u. Stacheln. — x = 40 — 1 Art, nordhem. (nach manchen Autoren jedoch 3 Arten).


  Rhizom bis 8 cm Ø, bei älteren Exemplaren bis zu 30 cm über den Boden hervortretend, unterirdisch kriechende, mit NiederB besetzte Ausläufer treibend, die am Ende eine neue Rosette bilden, dadurch oft große Herden bildend; veg. Blätter: 50–150(–170) cm lg, schräg aufrecht, einen auffällig tiefen Trichter bildend, nicht überwinternd; Blattstiel 2–12 cm lg, wie die Blattspindel fein filzig behaart, später verkahlend; Spreite im Umriss br-verk’eilanz. bis br-lanz., am Grund verschmälert, mit sitzenden, lineal-länglichen Fiedern, deren Abschnitte länglich-rechteckig, abgerundet od. gestutzt, ganzrandig od. undeutlich gekerbt, spärlich behaart, drüsenlos, die innersten Abschnitte (bes. unterste Fiedern betrachten!) sichelförmig über die Blattspindel gebogen); sporangien-tragende Blätter: erst im Sommer erscheinend; 50–60 cm lg, steif aufrecht, trocken überwinternd; Blattstiel bis ca. 15 cm lg; Spreite im Umriss verkehrt-eilanz.; Fiedern steif, anfangs zusammengerollt, sich später aufrollend, fiederlappig.
M. struthiopteris
Achtung.png Verwechslungsmöglichkeit: Thelypteris limbosperma: Blätter beim Zerreiben nach Zitrone riechend; Blattstiel u. Blattspindel oberseits nicht auffallend rinnig, die innersten Abschnitte der Hauptfiedern nicht sichelförmig über die Blattspindel gebogen.
 



Matteuccia
Matteuccia.jpg
Systematik
Familie: Onocleaceae

Nomenklatur & Synonymie








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