Marsilea

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Marsilea — Kleefarn

Bearbeitet von Franz Starlinger


Etymologie: Marsilea: nach Aloisio/Luigi Fernando MARSIGLI (1658–1730), ital. Diplomat und Botaniker oder nach Giovanni MARSILI (1727–1794), ital. Botaniker und Mykologe. — Kleefarn: wegen der auffällig 4-zähligen Blätter, die einem 4-zähligen Kleeblatt ähneln.


Blätter lang gestielt, Spreite aus 4 keilförmigen Blättchen bestehend, BSpindel stark verkürzt, Spreite daher fast gefingert erscheinend, kleeblattartig; BNerven netzig verbunden; Sporokarpien rundlich od. ellipsoidisch od. nierenförmig, mit 2 Reihen von [1–]2–12[–25], jeweils einen Sorus enthaltenden sackartigen Fächern; Sori mit je 1 Mega- u. Mikrosporangium, von einem dünnen, gallertartigen Schleier umgeben, mit einem ebenfalls gallertartigen Strang verbunden; Sporokarp durch Quellung des Gallertstrangs 2-klappig aufspringend; Megasporen kugelig bis ellipsoidisch, warzig; Mikrosporen kugelig, leicht gefurcht. — x = 20 — 50–70 Arten, fast weltweit (v. a. trop. Afr.); in Eur. 5 Arten.


  BStiel 5–12(–50) cm lg; Blättchen br-keilförmig, bis 15 mm lg (bei SchwimmB bis 30 mm lg), vorn abgerundet, ganzrandig, kahl; Sporokarpien 4–6 mm lg, bohnenförmig, mit glatter Oberfläche, schwärzlich, zu (1–)2–3(–4) auf meist miteinander verwachsenen Stielen, diese deutlich über dem Grund des BStiels abzweigend, 1–3× so lg wie die Sporokarpien.
M. quadrifolia
 


Achtung.png Techn. Hinweis: Marsilea bildet modifikatorisch mehrere (sich aber ähnliche) BTypen aus: JugendB, UnterwasserB, SchwimmB u. LandB. Sorokarpien finden sich nur an LandB.


Marsilea
Marsilea.jpg
Systematik
Familie: Marsileaceae

Nomenklatur & Synonymie








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